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Komm in die Gänge!

Betrachtet  man ein beispielhaftes 5 – Gang Menü so kann man das durchaus auf den Ablauf eines Projektes umlegen.

Quiche Loirraine dazu Muskateller vom Pollerhof

Der Start des Projektes: leicht vorzubereiten, backt so im Ofen vor sich hin und bildet durch den Duft von Speck und Zwiebel Vertrautheit. Das Fruchtige des Muskateller ist leicht und kommt den Meisten sehr entgegen. Ein idealer Beginn um mögliche Barrieren zu überwinden.

 

Fenchelsuppe mit rohen Lachsstreifen dazu Veltliner von Mayr Vorspannhof

Der erste Schritt um zu zeigen, dass man das „normale“ Handwerk eines Projekts beherrscht, jedoch durch die Zugabe von rohem Fisch in die heiße Suppe die Aufmerksamkeit seiner Gäste/Kunden auf sich zieht und Kreativität erkennen lässt. Der Veltliner passt nicht nur hervorragend dazu, sondern verschreckt die Gäste nicht zu sehr, denn man ist ja experimentierfreudig aber nur innerhalb gewisser Grenzen.

 

Risotto mit gebratenen Garnelen  dazu Riesling vom F.X. Pichler

Die Zubereitung des Risotto verdeutlicht die Ausdauer des Projektmanagers und vor allem kann man sich sicher sein, wenn einem als Koch die Gnade zuteilwird und man es bissfest servieren darf, dass man den einen oder anderen bewundernden Blick erntet.

 

Rosagebratener Hirschrücken mit Kohlsprossen, Rotweincharlotten und Schupfnudeln dazu Blaufränkisch Ried Oberer Wald Ernst Triebaumer

DER Teil des Projektes. Nicht, dass die vorangegangen unwichtig wären, jedoch ist der Hauptteil jener, der vor allem über Sieg und Niederlage entscheidet. Gelingt dies nicht, so ist die gesamte Vorbereitung, war sie auch noch so stimmig und rund, von geringer Bedeutung. Jedoch, nur bei gelungenen Vorspeisen ist es möglich die Gäste von der Hauptspeise zu überzeugen.  Das Vertrauen muss Schritt für Schritt, Gang für Gang erkocht und erarbeitet werden,  indem man die eine oder andere Raffinesse einstreut ohne zu übertreiben, gleichzeitig eindeutig Fachkenntnis vermittelt.

 

Topfensouffle auf Mangospiegel dazu Trockenbeerenauslese von Kracher

Nun ist die Zeit, etwas zu riskieren, gekommen. Hat bisher alles funktioniert so kann  man gerne etwas Mut beweisen und ein kulinarisch leichtes, jedoch handwerklich anspruchsvolles Dessert zubereiten. Parallel dazu beweist man, dass jedoch auf Ausgewogenheit großen Wert gelegt  wird  indem man die leichte Säure des Topfens und der Früchte der Süße des Weins gegenüberstellt.

 

Ob die Gäste zufrieden sind erkennt man einerseits an den geleerten Tellern und Gläsern, jedoch vor allem daran wie oft der Koch nach Rezepten  und eventuellen Geheimtipps gefragt wird Das größte Lob ist jedoch der traurig-zufriedene Blick auf einen leeren Teller  mit gleichzeitiger Aufforderung nach Mehr!

^SM

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Hornby, Kafka und der Streit im Bücherregal

Nachdem man unter Projektmanagement das Planen, Steuern und Kontrollieren von Projekten versteht, so kann man meinen schier endlos scheinenden Versuch Ordnung in meine Bücher zu bringen wohl als Projektmanagement sehen. Zwar nicht als sonderlich erfolgreich, wobei, bei näherer Betrachtung, die Messung des Erfolges in diesem Fall nicht eindeutig möglich ist.

Wie immer ist die Wahl der Strategie von entscheidender Rolle. Und hier beginnt auch schon das Dilemma, wenn auch eher philosophischer Natur. Wie ist es zu bewerten wenn man sich bei einer Sache von der Sache selbst beeinflussen lässt, oder anders formuliert: In wie weit hat eine Sache Einfluss auf den Umgang mit dieser? Im konkreten Fall: darf ich mich vom Inhalt eines Buches, in dem über die Sortiermöglichkeiten diskutiert wird steuern lassen wie ich meine Bücher anordnen soll?

Oder umgelegt auf mein tägliches Leben und mein Studium: Ist es Projektmanagement, wenn man mehrere Projekte innerhalb eines Semesters und vor allem teilweise gleichzeitig zu händeln versucht? Oder ist das PM auf nur ein Projekt beschränkt? Sozusagen jedes für sich abgeschlossen und jedes mit selbständigen Projektmanagement zu betrachten?

Um wieder auf mein Problem mit dem übervollen Bücherregal zu kommen: Lasse ich mich von dem hervorragenden Buch „High Fidelity“ von Nick Hornby beeinflussen (es wurde übrigens ebenso wunderbar verfilmt mit John Cusack und mit einem Soundtrack hinterlegt, der zum Niederknien ist) und wende ich die „perfekte“ Art an wie man sein Bücherregal zu sortieren hat bestimmt das Objekt um das sich alles dreht die Strategie? Oder um bildhaft zu sprechen: Wäre das Ganze ein junger Hund, so wäre er endlich ans Ziel gekommen auf der Jagd nach seinem Schweif und hätte ihn endlich erwischt?

Nun ich habe mich dazu entschlossen es der Hauptfigur von High Fidelity gleich zu tun und ordne meine Bücher autobiografisch. Und nur das kann mich aus diesem Dilemma führen: Gleiches Recht für alle! Wenn ich mich von einem Buch schon leiten lasse, so sollten zumindest die anderen Bücher auch zu ihrem Recht kommen und sich die Erinnerungen und Gefühle, die sie mir vermitteln in der (An-)Ordnung der Bücher im Regal widerspiegeln.
Die große Herausforderung, die jedes Projekt ins sich trägt ist der erfolgreiche Abschluss. So ist meine Arbeit von der Furcht getragen es möge mir doch nicht so ergehen wie Kafkas K. auf dem Weg ins Schloss, doch andererseits nährt mein Tun auch die Hoffnung es wird mir noch möglich sein, Geschriebenes in mich aufzusaugen wie in Ray Bradbury’s Fahrenheit 451.
(^sm)

Meine Familie

Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in mein Familienleben geben.
Neben meinen Eltern gehören meine ältere Schwester Monika und mein jüngerer Bruder Christoph zur Familie.
Als so genanntes „Sandwichkind“ hat man es nicht immer einfach, aber ich würde sagen, dass ich mich trotzdem prächtig entwickelt habe. 😉

Verwandtschaftsfeste können bei uns durchaus einmal zu „Großprojekten“ (alleine meine Mutter hat 9 Geschwister) werden, somit gibt’s für mich auch abseits vom Beruf genug zu managen. Früher hatte vor allem meine Mutter die Organisation dieser Feste übernommen. Dadurch wurde auch mein Interesse am Managen und Organisieren geweckt. Durch meine Weiterbildungen und Erfahrungen übernahm ich gerne diese Aufgabe.

Ich bin in festen Händen und lebe mit meiner Freundin in Linz. Sofern es die Zeit erlaubt verbringen wir gerne einen gemütlichen Abend im Freundeskreis oder treiben gemeinsam Sport.

Wie die meisten Männer lieben mein Vater, mein Bruder und ich Technik. Wir waren einer der ersten Haushalte, die einen Computer im Haus hatten. Auch weitere technische Errungenschaften ließen im Hause Habelsberger nie lange auf sich warten. Moderne Medien können, gerade im Bereich des Projektmanagements, eine große Bereicherung darstellen!

Mehr zum Thema Projektmanagement werdet ihr in den nächsten Tagen erfahren.

(^CP)