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Projektmanagement an der FH

In diesem Semester ist es nun endlich soweit. Im Rahmen der Projektmanagementvorlesung erlernen wir nun das theoretische Handwerkszeug, welches uns bei gleichnamiger Tätigkeit eine wertvolle Hilfestellung geben soll.

Ehrlich gesagt sind meine Anforderungen an dieses Fach sehr hoch, da ich mich ja bereits mit Vorbelastungen darauf einlasse. Nach der ersten Einheit wurde uns für diese Woche ein ziemlich hoher Workload an insgesamt 4 Übungsaufgaben zugeteilt, der bis Morgen zu erledigen ist. Somit verging in dieser Woche kein Tag an dem nicht eine Skype-Konferenz am Abend stattfand. Dabei wurde unter anderem unser Projektauftrag finalisiert. Ein Projektstrukturplan und eine FMEA Studie mussten ebenfalls durchgeführt werden. Diese Tätigkeiten erfordern in der Regel einiges an Arbeitsaufwand. Da wir dafür jedoch nur eine Woche Zeit hatten und jeder von uns auch noch seiner normalen Arbeit nachgeht, verlagerte sich dieser Teil bis spät in die Nacht. Die Anwendung dieser Tools war allerdings mehr Tätigkeit denn Lerneffekt, da es sich um die grundlegenden Tätigkeiten eines Projektmanagers handelt.

Einem großen Aufwand steht nun wenig Lernerfolg gegenüber. Da es sich um die erste Stunde handelte ist es verständlich, dass bei diesen Grundlagen begonnen wird. Ich hoffe nur, dass uns die Zeit reicht um auch tiefer in die Materie einzudringen…

^to

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Gedanken zur Auswahl von Projektteams

Es ist Samstag und wieder liegt ein interessanter Tag an der FH hinter uns. Das heutige Thema: Personalführung.

Von der Stellenausschreibung über das Bewerbungsgespräch bis hin zu arbeitsrechtlichen Aspekten wurde uns ein umfangreicher Input geliefert. Da in den meisten Projekten auch ein Team von Nöten ist, sind für mich einige Dinge wie zum Beispiel die Stellenbeschreibung und die Anforderungen ein Ansatz, um über die Auswahl der Teammitglieder nachzudenken. Gerade für Projektteams gibt es sehr viele Ansätze und Methoden zur Definition der einzelnen Rollen und deren Auswirkungen auf das gesamte Team.

Betrachtet man nun ein Projekt als „Unternehmen“, welches einen definierten Output liefern soll, so könnte man für die Auswahl der Teammitglieder die selbe Methodik, wie zur Auswahl neuer Mitarbeiter, anwenden. Da wir den Output, also die zu erstellende Leistung kennen, können wir uns im nächsten Schritt an die Überlegungen zur Stellenbeschreibung und zum Anforderungsprofil herantasten. Danach haben wir einen klaren Überblick über unsere benötigten „Mitarbeiter“ sprich Teammitglieder. In diesem Fall ist nun jedoch der Arbeitsmarkt das eigene Unternehmen aus dem wir unsere „Mitarbeiter“ beziehen. Manche werden auf „Jobangebote“ im Projekt nicht eingehen können, da Ihre Ressourcen dazu nicht ausreichen bzw. eine „Abwerbung“ mit zu hohen Kosten für das Projektteam verbunden wäre. Vom Rest haben wir vielleicht bereits durch die „richtigen“ Bewerbungsunterlagen einen guten Überblick über mögliche „Anwärter“. Des weiteren existieren in der Regel bereits Erfahrungen bezüglich der Charakterzüge und Eigenschaften der Mitarbeiter. Die Kenntnis über den „Bewerber“ ist somit eine weit größere. Decken sich die Anforderungen mit dem Profil, können die Teammitglieder gezielt angesprochen und selektiert werden. Gerade in Projekten die große Teams benötigen, könnte dies einen interessanten Ansatz darstellen.

Um für mich dieses Gedankenexperiment weiter fortzuführen, werde ich versuchen theoretische Ansätze zu dieser Vorgehensmethodik zu finden. Falls es unter den Lesern diesbezüglich bereits zu Erfahrungen mit einem derartigen Konzept gekommen ist, würde ich es sehr spannend finden, dies weiter zu diskutieren. Jeder sei dazu herzlich eingeladen.

^to