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Von der Kunst zu wissen was man will …

Wieder einmal endet ein nervenaufreibender Arbeitstag in einem wohlverdienten Feierabend. Mein Sofa, die Fernbedienung und ein Riesensandwich sollen meinem Plan, in den nächsten 39 Minuten einfach nichts zu tun, Rechnung tragen. Gerade läuft „Mieten, Kaufen, Wohnen“ – ein, so vermute ich, ideales stressfreies Programm, um ein bisschen zu relaxen …

Irrtum! Gleich die erste Wohnungssuchende findet in der ihr angebotenen Immobilie keinen Raum, an dem es nichts auszusetzen gibt: zu klein, zu groß, „meine Möbel bringe ich hier nicht unter“. Der zweite Kandidat entdeckt während der Besichtigung seine bisher verkannte Abneigung zu Teppich- und Fliesenböden und seine Vorliebe für ein Tageslichtbadezimmer inkl. Badewanne („ohne die geht schon mal gar nichts!!“). Komplett unvorhersehbar, aber doch, stellt er weiters fest, dass eine Mansardenwohnung aufgrund seiner Körpergröße von 2,04m doch eher eine suboptimale Wohnlösung für ihn wäre. Zumindest ein junges Pärchen ist dem ersten Anschein  nach von jedem durch die Maklerin präsentierten Detail überzeugt – leider jedoch immer jeweils nur einer der beiden (schön, wenn man die wesentlichen Dinge wie z.B. Budget vorher gemeinsam besprochen hat).

Ist es denn von den Wohnungswerbern zu viel verlangt, sich die wesentlichen Kriterien im Vorhinein zu überlegen?? Und warum können sich die Makler bzw. Wohnungsanbieter nicht an Vorgaben halten (sofern solche definiert sind)??

Für Gewöhnlich kann ich mir Doku-Serien ansehen, ohne Aggressionen aufzubauen🙂. Der Bezug dieser Sendung zu einem meiner momentanen Projekte – die Auswahl eines geeigneten CMS-Systems – lässt meinen Blutdruck in diesem Fall jedoch rasant ansteigen. Wie soll ich denn von nicht technikaffinen Mitarbeitern erwarten, dass sie wissen, welche Funktionalitäten sie von einem neuen System erwarten, wenn Wohnungssuchende nicht einmal definieren können, dass Balkon, Außenjalousien und Parkettböden absolute Muss-Kriterien für ihre neue Wohnung sind?

Die Briefing-Gespräche zwischen Maklern und Wohnungswerbern erscheinen mir ohne „Dolmetscher“ ähnlich aussichtslos wie jene zwischen Technikern oder Projektmanagern und Mitarbeitern der Verwaltung🙂. Welche Tipps kennt ihr, um einen möglichst vollständigen Kriterienkatalog zu definieren?

^MS

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