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Etwas Demut schadet nie

Hallo liebe PM-Community,

viele von euch fragen sich sicher, was Demut mit Projektmanagement zu tun hat; vielleicht runzeln auch einige von euch skeptisch die Stirn. Demut ist eine Tugend und aus meiner Sicht oftmals der Schlüssel zu einem stark performenden Projektteam, denn der Respekt für die Arbeitsleistung der einzelnen Teammitglieder ist oftmals nur ein kleiner Schritt, trägt jedoch wesentlich zum Gesamterfolg bei.

Jeder kennt die klassische Situation beim Projektteam-Building, meist werden die unterschiedlichen Fachabteilungen zusammengewürfelt: Marketing, Entwicklung, Produktion, und Verkauf. Sind es umfangreichere Projekte, dann kommen auch noch Finanz, und Controlling dazu – je mehr Abteilungen, desto schwieriger wird die Kommunikation untereinander und das Verständnis für die Arbeitsleistung der jeweils anderen Fachbereiche.

Nehmen wir an, unser Unternehmen produziert Kunststoffhüllen für Smartphones, das Projektteam soll die Einführung einer Neuentwicklung realisieren. Nun möchte ich kurz den Projektablauf umreißen, den viele von euch vermutlich schon des öfteren erlebt haben und der aus meiner Sicht branchenunabhängig ist:  Der Designer entwirft ein Konzept, die Produktion meldet „… das können wir so nicht fertigen“ und der Vertrieb reklamiert „… das Ding ist ja unverkäuflich“. Ich habe an dieser Stelle bewusst das „Fachvokabular“ aus der Praxis leicht retuschiert, da dies in den meisten Fällen unter die Gürtellinie geht.

An diesem Punkt kommt für mich die oben erwähnte Demut ins Spiel. Was wäre, wenn sich die einzelnen Abteilungen nicht zu wichtig nehmen (bzw. die anderen Bereiche nicht für unwichtig halten) und alle an einen Strang ziehen würden – mit dem Ziel die beste Kunststoffhülle aller Zeiten zu entwickeln. Ihr seht, dass auch so ein triviales Produkt das eine oder andere Konfliktpotential beinhaltet.

Um den Kreis wieder zu schließen, skizziere ich am Ende meines Beitrags den idealisierten Projektteambuilding-Prozess (was für ein Wort🙂 ). Man nehme aus jeder Fachabteilung einen Verantwortlichen und  bilde eine kleine aber feine Taskforce-Truppe mit dem Ziel, Verständnis für den jeweils anderen Fachbereich aufzubauen. An unserem Beispiel würde sich anbieten, den Designer für kurze Zeit in der Produktion mithelfen zu lassen, dann schärft sich das Gefühl für die Herausforderungen in diesem Bereich.

Nach dieser „Lernphase“ ist hoffentlich jedem bewusst, dass im professionellen Business kein Platz für Schuldzuweisungen und persönliche Animositäten ist – am Ende des Tages werden alle Abteilungen gemeinsam am Erfolg des Produktes gemessen.

^MW

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