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„I need a Dollar!“

Gestern war ich mit Freunden im Konzert von Aloe Blacc im Linzer Posthof. Und ich muss sagen es war genial und aus meiner Sicht ein perfekter Abend, der krönende Abschluss eines beinahe Sommertages.

Das obligatorische Bier vor einem Konzert nahmen wir vor dem Gebäude zu uns und die Vorfreude auf das Konzert wurde nur durch die sommerlichen Temperaturen und die allgemein gute Stimmung unter den Konzertbesuchern übertroffen. Als Support wurde Maya Jupiter angekündigt, eine uns vollkommen unbekannte Künstlerin die ihr kosmopolitisches Inneres  durch Stimme, Rhythmus und vor allem Text nach außen trägt

Den Spruch: „die Welt ist ein Dorf“ lässt die Tochter einer Mexikanerin und eines Türken, die in Australien aufgewachsen ist und mit Aloe Blacc, einem Musiker aus den USA ein Album aufzunehmen, um dieses dann in Linz zum Besten zu geben, wahr werden.

Durch diese Vorgruppe nun so richtig auf das Konzert eingestimmt konnte es endlich losgehen. Und die hohen Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Dass es neben der Unmenge an nichtssagender elektronischen Musik, noch richtige Menschen mit richtigen Instrumenten gibt ist eine Wohltat. Aloe Blacc mit seiner Band hat den Posthof für 90 Minuten mit Soul, Blues und Rock gefüllt, dass Berry Gordy seine Freude daran gehabt hätte.

Das Intro von „ I need a Dollar“  am Beginn des Konzert diente gleich mal dazu um alle Bedenken zu vertreiben dies könnte nur so ein Konzert für  inaktive Zuseher werden. Mitmachen war angesagt. Und das war weniger eine Aufforderung sondern mehr ein Befehl, dem man aufgrund der Gefangennahme durch seine Musik auch ohne Widerspruch, ja sogar gerne, nachkam. War man nach einer Stunde der Meinung dieses Konzert würde sich in eine Reihe von guten Konzerten nahtlos einreihen, so wurde man eines besseren belehrt, Nicht nur dass die Musiker (ein jeder von ihnen war auf seine Weise genial, dennoch stach der Bassist aus diesem Sextett von sehr guten Musikern noch hervor) immer mehr Freude an diesem Auftritt zu haben schienen, sondern auch die Begeisterung des Publikums konnte noch gesteigert werden.

Somit war es kaum eine  Überraschung als  Aloe Blacc die Menge teilte damit sich nach alter Soul Train Manier (die meisten von uns kennen das aus einer Episode von „Prince of Bel Air“) in der Mitte ein Korridor bildete. Dieser freie Raum diente nun den Mutigen unter uns sich dem versammelten Publikum zu präsentieren und seine Tanzkünste vorzuführen.
So ging ein nahezu perfektes Konzert zu Ende und zufrieden trat ich die Heimreise wieder an mit der Gewissheit in die kommende Arbeitswoche mit Elan starten zu können. Ob ich der Gruppe der Mutigen angehörte soll hier aber unkommentiert bleiben.

^SM

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