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„Was soll an einem Montag Morgen gut sein?“

Montage – für manche ein Tag wie jeder andere, für mich immer wieder ein „Vergnügen“.
Ich stehe um ca. 6.00 Uhr auf – duschen – anziehen – fertig machen und ab in die Arbeit.

Dort angekommen erwartet mich bereits mein Kollege. Wie immer „bestens“ gelaunt – gerade an einem Montag. Auf mein freundliches: „Guten Morgen Kollege“ folgt ein mürrisches „Was soll an diesem Morgen GUT sein?“ Ich ignoriere diese Antwort und versuche mir meinen Tag nicht vermiesen zu lassen und starte meinen PC, hole mir meinen Morgenkaffee und beginne meine Mails zu checken.

Nach einer halben Stunde des Selbstbedauerns meines Kollegen wie schrecklich sein Leben ist, welche Qualen er hier tagtäglich über sich ergehen lassen muss, Überstunden über Übersunden, läutet sein Telefon. Das Gespräch beginnt mit einer mürrischen Begrüßung, einem Huster, verläuft aber dann, nachdem sie sich nach seinem Wohlbefinden erkundigt hat, einigermaßen ruhig. Als er auflegt ist sein Husten verschwunden und seine Stimme wieder voll da. Schreiend vor Wut, weil die Kundin abermals einen vereinbarten Termin vorverlegt  hat, stürmt er aus dem Büro. „Warum muss es immer mich treffen“ dröhnt es durchs Büro.

Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage – hat Murphys Gesetz etwas damit zu tun? Wenn etwas schief gehen kann geht es schief!? Oder sind wir nicht selbst unseres Glückes Schmied? Ich bin nicht immer der Vorzeigeoptimist, jedoch hilft eine so pessimistische Einstellung wie sie mein Kollege an den Tag legt sicher nicht zur Lösung von Problemen.

Was macht man mit Leuten, die so unzufrieden mit ihrem Job/Leben sind? Nicht nur, dass sie sich selbst das Leben schwer machen, sie vergiften mit ihrer schlechten Laune auch das Arbeitsklima.  Arbeitgeber sind gefordert solche Situationen, sofern sie öfter vorkommen, nicht zu ignorieren, sondern rasch Lösungen zu suchen. Unternehmensberater können auch hier helfend zur Seite stehen.

Ich sollte noch anmerken, dass ich in einer Firma für Unternehmensberatung tätig bin. Man sieht also, solche Probleme können alle Unternehmen treffen, es ist jedoch oft schwierig diese ohne fremde Hilfe zu lösen! Der objektive Blick auf ein Unternehmen, das Aufzeigen von Stärkenund Schwächen und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsansätzen für Probleme  ist eigentlich unsere Stärke. Dies im eigenen Unternehmen  selbst durzuführen jedoch oft schwierig.

^CP

2 Antworten

  1. Schlecht gelaunte Kollegen kenne ich auch gut, hatten wir in der alten Firma in der ich arbeitete auch zur genüge. Uns stand dann auch ein Unternehmensberater zur Seite, der wirklich geholfen hat. Jedoch hatte die Firma kein Finanzierungskonzept gehabt, was dann zu einem neuen Problem geführt hat. Daher ist es vielleicht besser auch direkt einen Finanzberater zu engagieren.

  2. Das Spektrum eines Unternehmensberaters ist weit gefächert. Wenn ein Unternehmen einen Unternehmensberater als Moderator zur Schlichtung bzw. Verbesserung des Arbeitsklimas einsetzt, wird naturgemäß auf die finanzielle Komponente nicht eingegangen.
    Deswegen ist ein Vorgespräch immer von enormer Wichtigkeit. Genaue Ziele müssen gesetzt werden um ein erfolgreiches Abschließen jedes Projekts garantieren zu können. Auch in diesem Fall sind „SMARTE-Ziele“ (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)) von hoher Bedeutung.

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